Ob sich ein Gerät trägt, steht in keiner Rechnung.
Ein Gerät bekommt keine Rechnung, die man lesen könnte. Was in der Projektauswertung als Gerätekosten gebucht wird, ist aus Sicht des Fuhrparks der Erlös desselben Geräts. hpo Bau stellt diese verrechneten Beträge den tatsächlichen Kosten gegenüber – Tanken, eigene Werkstatt, Fremdrechnungen und feste Kosten je Monat.
Ein zu niedriger Gerätesatz verfälscht Fuhrpark und Projektergebnis.
Er wirkt sich im Fuhrpark aus und in jeder Kalkulation, die darauf aufbaut.

Der verrechnete Satz ist eine Annahme, die selten überprüft wird.
Für jede Maschine gibt es einen Satz, mit dem sie auf Projekte gebucht wird. Der stammt meist aus einer Kalkulation, die einige Jahre zurückliegt – seither sind Diesel, Ersatzteile und Werkstattlöhne gestiegen. Ob der Satz noch trägt, prüft niemand, weil die Gegenrechnung fehlt: Ein Gerät stellt keine Rechnung.
Liegt der tatsächliche Selbstkostensatz über dem verrechneten, verliert der Fuhrpark bei jeder Stunde Geld. Und zugleich ist jedes Projekt, das mit diesem Gerät belastet wurde, zu günstig bewertet – die Baustelle sieht besser aus, als sie war. Ein zu niedriger Satz verfälscht also beide Auswertungen in dieselbe Richtung.
Zur Projekt-NachkalkulationDrei Auswertungen zu derselben Frage.
Die Kernzahl ist der Selbstkostensatz im Vergleich zum verrechneten Satz.
Verrechnet gegen tatsächlich
- Verrechnete Beträge aus der Projektbuchung als Erlösseite
- Dagegen die Ist-Kosten des Geräts
- Selbstkostensatz im Vergleich zum verrechneten Satz
- Wasserfall und Zeitverlauf auf der Detailseite
- Verrechnung je Projekt und Ist-Kosten je Kostenart daneben
Woraus die Ist-Kosten entstehen
- Betankungen aus dem Fuhrpark
- Eigene Werkstatt mit Stunden und Ersatzteilen
- Fremdrechnungen aus den Eingangsbelegen
- Feste Kosten je Monat aus den Kalkulations-Stammdaten
- Alles aus Daten, die ohnehin erfasst werden
Fehlende Fixkosten werden gemeldet
- Ein Gerät ohne Fixkostenposition trägt nur seine Tankfüllungen
- Es sähe damit deutlich besser aus, als es ist
- Die Ansicht weist ausdrücklich darauf hin
- Damit wird aus einer Lücke kein falsches Ergebnis
- Fixkosten stehen unter Kalkulations-Stammdaten je Fahrzeug
Nicht verrechnete Einsatztage
- Je Tag die gemessene Bewegung neben der verrechneten Menge
- Tage ganz ohne Verrechnung sind gelb markiert
- Eine Deckung unter der Hälfte ist rot
- Verglichen wird in der Einheit des Zählers – Kilometer oder Betriebsstunden
- Der häufigste Grund für eine zu gute Fahrzeugmarge
Auslastung über den Zeitraum
- Je Gerät eine Leiste über die Arbeitstage
- Eingesetzt, in der Werkstatt oder gestanden
- Standzeiten werden sichtbar, weil Fixkosten über den Kalender laufen
- Die Vorstufe jeder Entscheidung über Verkauf, Zukauf oder Miete
- Braucht weder Kostensätze noch Telematik
Gemeinsame Datengrundlage mit der Projektsicht
- Die verrechnete Menge stammt aus der Projekt-Nachkalkulation
- An keiner Stelle stehen dadurch andere Summen
- Aus der Auswertung führt ein Weg zu den Tagen im Einzelnen
- Und von dort zurück in den einzelnen Vorgang
- Es gibt keine zweite Rechnung und keine zweite Wahrheit
Was hinterlegt sein muss, damit die Zahl trägt.
Die Auswertung ist nur so gut wie das, womit sie rechnet – deshalb steht es hier.
Für die Kostenseite
- Fixkosten je Fahrzeug – Abschreibung, Finanzierung, Versicherung, Steuer
- Ohne sie trägt ein Gerät nur seine Tankfüllungen
- Werkstattstunden und Ersatzteile werden am Fahrzeug erfasst
- Fremdrechnungen kommen über die Eingangsbelege
Für die Tagesübersicht
- Die gemessene Bewegung stammt aus der Telematik-Anbindung
- Ohne sie fehlt die Vergleichsgröße zur verrechneten Menge
- Selbstkostensatz und Auslastung funktionieren auch ohne
- Die Auslastung liest die Einsätze, die ohnehin erfasst sind
Der Einstieg ist damit gestuft: Auslastung und Standzeiten sehen Sie sofort, den Selbstkostensatz sobald die Fixkosten stehen, und den Tagesabgleich, wenn eine Telematik angebunden ist.
Was Betriebe vorher wissen wollen.
Fehlt Ihre Frage? Schreiben Sie uns kurz, wir antworten direkt.
Woher kommt der „Erlös“ eines Geräts?
Aus der Projektbuchung. Was in der Projekt-Nachkalkulation als Gerätekosten erscheint, ist aus Sicht des Fuhrparks die Verrechnung desselben Geräts – es gibt keine zweite Rechnung und keine zweite Erfassung.
Was passiert, wenn wir keine Fixkosten hinterlegt haben?
Dann trägt das Gerät nur seine Tankfüllungen und sieht deshalb zu gut aus. Die Ansicht meldet das ausdrücklich, statt eine schöne Zahl auszuweisen – eine Marge, die auf fehlenden Kosten beruht, wäre schlimmer als gar keine.
Brauchen wir dafür eine Telematik?
Für den Selbstkostensatz und die Auslastung nicht. Nur die Tagesübersicht vergleicht die gemessene Bewegung mit der verrechneten Menge – dafür ist eine Telematik-Anbindung nötig.
Warum sind manche Tage gelb oder rot?
Gelb heißt: an diesem Tag hat sich das Fahrzeug bewegt, aber es wurde nichts auf ein Projekt gebucht. Rot heißt: weniger als die Hälfte der gemessenen Menge ist verrechnet. Beides ist ein Anlass nachzusehen, kein Vorwurf.
Gilt das auch für Kleingeräte?
Ja, sofern das Gerät im Fuhrpark geführt wird und Einsätze darauf gebucht werden. Die Auslastung funktioniert für jedes Gerät; für den Selbstkostensatz braucht es zusätzlich Fixkosten und erfasste Kosten.
Gehört das zu einem der beiden Pakete?
Die Nachkalkulation ist neu hinzugekommen und in der Preisübersicht vom August noch nicht enthalten. Wie sie lizenziert wird, klären wir im Gespräch.
Weitere Themen.
Sie hängen im Alltag zusammen – hier stehen sie einzeln erklärt. Alle Themen im Überblick
Rechnen wir es an einer Ihrer Maschinen durch.
Nennen Sie uns ein Gerät, seinen verrechneten Satz und die groben Jahreskosten – in der Demo legen wir es an und Sie sehen, ob der Satz trägt.
