Was eine Baustelle erwirtschaftet hat, weist bisher keine Auswertung aus.
Ob ein Projekt Geld verdient hat, weiß man in vielen Betrieben erst, wenn der Steuerberater das Jahr abschließt – und dann nicht je Baustelle. hpo Bau rechnet es aus den Daten, die ohnehin täglich erfasst werden: Stunden, Geräte, Material, Spesen und Eingangsbelege gegen den Erlös. Ohne zweite Erfassung, bis hinunter zum einzelnen Arbeitsnachweis.
Der Aufwand entsteht beim Zusammentragen der Daten.
Die Zahlen liegen vor – nur an fünf verschiedenen Stellen.

Die Nachkalkulation erfolgt meist von Hand und deshalb selten.
Die Stunden stehen in der Zeiterfassung, die Gerätezeiten im Fuhrpark, das Material auf Lieferscheinen, die Fremdleistung in Eingangsrechnungen und der Erlös im kaufmännischen Programm. Wer das für eine Baustelle zusammenträgt, sitzt einen halben Tag daran. Bei dreißig laufenden Projekten macht das niemand – also wird gar nicht nachgerechnet.
Das Ergebnis ist bekannt: Man weiß am Jahresende, dass es gereicht hat, aber nicht, welche Baustelle getragen und welche gezehrt hat. Für die nächste Kalkulation fehlt damit genau die Erfahrung, die man gerade teuer bezahlt hat.
Wo die Daten entstehenErgebnis und Marge je Projekt in einer Auswertung.
Alle Projekte eines Zeitraums nebeneinander – mit Kosten, Erlös, Ergebnis und Marge je Zeile.
Kosten aus fünf Quellen
- Personalstunden aus den Arbeitsnachweisen
- Geräteeinsätze aus dem Fuhrpark
- Material, Spesen und Eingangsbelege
- Aufschlüsselbar nach Kostenart und im Zeitverlauf
- Ausgabe als PDF, Sprung in die Detailansicht je Zeile
Vom Ergebnis bis zur einzelnen Stunde
- Wasserfall vom Auftragswert über die Kostenarten zum Ergebnis
- Kostenverlauf über die Zeit daneben
- Aufklappbar: Kostenart, dann Mitarbeiter oder Gerät, dann Einzelzeile
- Mit Datum, Menge, Satz und Betrag – bis zum Arbeitsnachweis
- Eine auffällige Marge lässt sich erklären, nicht nur feststellen
Sätze, die zum Tag passen
- Je Gerät oder Gruppe, je Teilprojekt, Projekt oder allgemein
- Es gilt jeweils der genaueste Satz
- Zeitlich versioniert: eine Erhöhung zum 1. Juli ändert den Juni nicht
- Träger sind Mitarbeiter, Fahrzeuge, Material und Spesenarten
- Kostenstellen sind identisch aufgebaut – ein Denkmodell statt zwei
Erlös bleibt gepflegt, nicht gerechnet
- Bauprojekte sind Festpreisgeschäfte – der Erlös steht am Projekt
- Getrennt nach Auftragswert (Auftrag und Nachträge) und Abrechnung
- Die Trennung verhindert doppelt gezählte Leistung
- Zahlungseingänge sind eine eigene Liste
- Sie stehen als „davon bezahlt“ daneben, statt ins Ergebnis zu fließen
Lücken werden benannt, nicht überdeckt
- Zeilen ohne hinterlegten Satz werden gesondert ausgewiesen
- Sie werden ausdrücklich nicht mit 0 € bewertet
- Eine stillschweigend kostenlose Stunde entwertet die ganze Auswertung
- Fehlende Sätze lassen sich schließen, bevor sie in der Zahl landen
- Die Ansicht meldet das, statt es zu überspielen
Welcher Satz gilt heute?
- Stichtagsübersicht löst Staffelung und Zeitversionen auf
- Je Mitarbeiter, Gerät und Material der greifende Satz
- Mit Angabe, woher er stammt
- Zeilen ohne Satz stehen hervorgehoben oben
- Beantwortet die Frage „was kostet dieser Bagger heute?“ direkt
Einrichtung und laufender Betrieb.
Vier Schritte, von denen zwei ohnehin passieren.
Kostensätze hinterlegen
Je Mitarbeitergruppe, Gerät und Materialart ein Satz – allgemein oder für ein bestimmtes Projekt. Die Stichtagsübersicht zeigt, was noch fehlt.
Erfassen wie bisher
Stunden, Geräte, Material und Belege laufen wie gewohnt ein. Für die Nachkalkulation ist kein zusätzlicher Arbeitsschritt erforderlich.
Erlös am Projekt pflegen
Auftragswert und Nachträge, dazu die gestellten Rechnungen. Wer die Bausoftware BPS einsetzt, bekommt beides über die Anbindung geliefert.
Auswerten und ins Detail gehen
Alle Projekte eines Zeitraums nebeneinander. Ein Klick auf die Zeile führt zum Wasserfall und von dort bis zum einzelnen Nachweis.
Was Betriebe vorher wissen wollen.
Fehlt Ihre Frage? Schreiben Sie uns kurz, wir antworten direkt.
Was braucht es, damit die Zahlen stimmen?
Gepflegte Kostensätze. Ohne sie zeigt die Ansicht Lücken statt Zahlen – und das ist Absicht: Zeilen ohne Satz werden gesondert ausgewiesen, statt mit 0 € bewertet zu werden. Eine stillschweigend kostenlose Stunde würde die ganze Auswertung wertlos machen.
Müssen wir dafür zusätzlich etwas erfassen?
Die Kostenseite entsteht aus Arbeitsnachweisen, Geräteeinsätzen, Material, Spesen und Eingangsbelegen – alles Daten, die im Tagesgeschäft ohnehin anfallen. Gepflegt wird nur der Erlös am Projekt.
Was passiert, wenn wir Stundensätze erhöhen?
Sätze sind zeitlich versioniert. Eine Erhöhung zum 1. Juli verändert die bereits abgeschlossenen Monate nicht – der Juni bleibt mit dem Satz bewertet, der im Juni galt.
Zählt eine Zahlung als Erlös?
Zahlungseingänge sind bewusst keine Erlösposition, sondern eine eigene Liste. Die Nachkalkulation weist sie als „davon bezahlt“ neben dem Erlös aus und rechnet sie nicht ins Ergebnis – sonst stünde jedes Projekt bis zum Zahlungseingang als Verlust da.
Können wir bis zum einzelnen Beleg zurück?
Ja. Die Aufschlüsselung ist ein aufklappbarer Baum: Kostenart, dann Mitarbeiter beziehungsweise Gerät, dann die Einzelzeile mit Datum, Menge, Satz und Betrag – bis zu dem Arbeitsnachweis, aus dem eine Stunde stammt.
Gehört die Nachkalkulation zu einem der beiden Pakete?
Sie ist neu hinzugekommen und in der Preisübersicht vom August noch nicht enthalten. Wie sie lizenziert wird, klären wir im Gespräch – sagen Sie uns, welche Auswertung Sie brauchen, dann nennen wir Ihnen die Konditionen.
Weitere Themen.
Sie hängen im Alltag zusammen – hier stehen sie einzeln erklärt. Alle Themen im Überblick
Rechnen wir eine Ihrer abgeschlossenen Baustellen durch.
Nennen Sie uns ein Projekt, bei dem Sie das Ergebnis kennen – in der Demo bauen wir es nach und Sie sehen, ob die Auswertung auf dieselbe Zahl kommt und woraus sie entsteht.
