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Bereitschaft

hpo Bau plant, veröffentlicht und bewertet die Bereitschaft.

Wer Winterdienst fährt, Container stellt oder ein Rohrnetz betreut, hält außerhalb der Arbeitszeit jemanden bereit. Der Dienstplan dafür entsteht in vielen Betrieben in einer Tabelle, wird per Aushang bekanntgegeben und bei der Lohnabrechnung noch einmal von Hand nachgerechnet. hpo Bau führt Planung, Bekanntgabe und Vergütung in einem Vorgang zusammen.

Turnus per Assistent Erst freigeben, dann sichtbar Sätze hinterlegt Aushang und App
Das Grundproblem

Der Bereitschaftsplan wird geführt, verteilt und später erneut gerechnet.

Drei Arbeitsschritte für eine Information, die von Anfang an feststeht.

Bauleiter prüft im Baucontainer den Plan, durchs Fenster ist die Baustelle zu sehen

Ein Plan, der über Monate reicht, wird selten nur einmal geschrieben.

Ein Bereitschaftsturnus ist im Kern eine einfache Rechnung: eine Gruppe von Mitarbeitern, ein wiederkehrender Zeitraum, ein Wechsel reihum. Trotzdem entsteht er in vielen Betrieben in einer Tabelle, die jemand Woche für Woche fortschreibt – und die immer dann auseinanderläuft, wenn zwei Kollegen tauschen und nur einer von beiden es weitermeldet.

Am Monatsende wiederholt sich die Arbeit. Weil die Bereitschaft nicht in der Zeiterfassung steht, wird sie aus dem Aushang zurückgelesen und für die Lohnabrechnung noch einmal von Hand bewertet. Wer dabei einen Tausch übersieht, vergütet den falschen Mitarbeiter – und merkt es erst, wenn sich jemand meldet.

Wie die Stunden in die Lohnabrechnung kommen
Die Lösung

Vom Turnus bis zur bewerteten Stunde in einem Vorgang.

Der Plan wird einmal erzeugt und ist danach für alle dieselbe Quelle.

Rotationsassistent

  • Gruppe, Zeitraum und Wechselrhythmus werden einmal festgelegt
  • Der Assistent verteilt die Dienste daraus reihum
  • Der erzeugte Plan bleibt ein Vorschlag und ist frei änderbar
  • Einzelne Dienste lassen sich tauschen, ohne den Turnus zu verwerfen
  • Auch für lange Zeiträume in einem Durchgang

Erst freigeben, dann sichtbar

  • Ein Entwurf bleibt im Büro und erreicht niemanden
  • Sichtbar wird der Plan mit der Freigabe
  • Damit gibt es keine zwei Stände, über die diskutiert wird
  • Änderungen nach der Freigabe werden erneut freigegeben
  • Dasselbe Verfahren wie in der Einsatzplanung

Hinterlegte Sätze

  • Bereitschaftssätze stehen als Stammdaten im System
  • Der geplante Dienst wird damit bewertet
  • Werktag, Wochenende und Feiertag lassen sich unterscheiden
  • Die Beträge gehen mit den übrigen Stunden an die Lohnabrechnung
  • Nachrechnen aus dem Aushang entfällt

Aushang zum Drucken

  • Der freigegebene Plan lässt sich als Aushang ausgeben
  • Für Sozialraum, Werkstatt und Waagenhaus
  • Gedruckt wird der freigegebene Stand, kein Zwischenstand
  • Sinnvoll überall dort, wo nicht jeder ein Smartphone dabeihat
  • Der Aushang ersetzt die App nicht, er ergänzt sie

In der Mitarbeiter-App

  • Die eigene Bereitschaft steht neben der Einteilung des Tages
  • Jeder sieht seinen eigenen Dienst, nicht den ganzen Betrieb
  • Ein Tausch im Büro ist nach der Freigabe sofort auf dem Gerät
  • Auch in den acht Sprachen der App
  • Kein Nachfragen, wer diese Woche dran ist

Erinnerung vor Dienstbeginn

  • Vor Beginn der Bereitschaft geht eine Erinnerung heraus
  • Sie betrifft den eingeteilten Mitarbeiter, nicht die Gruppe
  • Der häufigste Ausfallgrund ist ein vergessener Termin
  • Gerade bei einem Turnus über mehrere Wochen hilfreich
  • Grundlage ist der freigegebene Plan
Typische Betriebe

Wo Bereitschaft zum Regelbetrieb gehört.

Vier Fälle, in denen der Dienstplan nicht die Ausnahme, sondern die Grundlage ist.

Winterdienst

Von November bis März steht ein Turnus, der von der Wetterlage abhängt und trotzdem Wochen im Voraus feststehen muss. Für die Räumfahrzeuge greift zusätzlich der Fuhrpark.

Wasser- und Rohrnetz

Ein Rohrbruch wartet nicht auf den Montag. Die Bereitschaft ist hier Teil des Versorgungsauftrags und in aller Regel in einer Betriebsvereinbarung geregelt.

Entsorgung und Container

Abholungen außerhalb der Öffnungszeiten und Störungen an der Anlage brauchen einen erreichbaren Ansprechpartner – oft in Verbindung mit einem Waagenbetrieb.

Straßen- und Netzunterhaltung

Absicherung nach einem Unfall, Sturmschäden, kurzfristige Sperrungen: Der Dienst gilt für ein Gebiet, nicht für eine Baustelle. Passend zum Straßenbau.

Einordnung

Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft sind arbeitsrechtlich nicht dasselbe.

Die Unterscheidung entscheidet darüber, wie der Dienst in der Arbeitszeit zählt.

Was die beiden Formen unterscheidet

  • Bereitschaftsdienst bedeutet Anwesenheit an einem vom Betrieb bestimmten Ort
  • Er gilt in voller Länge als Arbeitszeit
  • Rufbereitschaft lässt den Aufenthaltsort frei und gilt grundsätzlich als Ruhezeit
  • Der tatsächliche Einsatz während der Rufbereitschaft ist wieder Arbeitszeit
  • Und er unterbricht die elfstündige Ruhezeit nach § 5 ArbZG

Was hpo Bau davon übernimmt

  • hpo Bau plant den Dienst und bewertet ihn mit Ihren Sätzen
  • Ein Einsatz während der Bereitschaft wird als Arbeitszeit erfasst
  • Er fließt damit in die Prüfung nach dem Arbeitszeitgesetz ein
  • Welche Form bei Ihnen vorliegt, ergibt sich aus Tarif und Betriebsvereinbarung
  • hpo Bau bildet ab, was Sie festgelegt haben – es ersetzt keine Rechtsberatung

Warum das praktisch wichtig ist: Wird ein Mitarbeiter nachts um zwei aus der Rufbereitschaft geholt, beginnt die elfstündige Ruhezeit nach dem Einsatz von vorn. Sein regulärer Arbeitsbeginn am nächsten Morgen kann damit unzulässig werden. Weil der Einsatz in hpo Bau als Arbeitszeit erfasst wird, fällt das in der Prüfung auf, statt erst bei einer Kontrolle.

Häufige Fragen

Was Betriebe vorher wissen wollen.

Fehlt Ihre Frage? Schreiben Sie uns kurz, wir antworten direkt.

Für welche Betriebe ist die Bereitschaftsplanung gedacht?

Für alle, die außerhalb der regulären Arbeitszeit erreichbar sein müssen: Winterdienst, Entsorgung, Wasser- und Rohrnetz, Straßenunterhaltung, Störungsdienste. Gemeinsam ist ihnen, dass der Dienstplan über Wochen im Voraus steht und trotzdem jede Woche jemand anderen betrifft.

Was macht der Rotationsassistent?

Er verteilt einen wiederkehrenden Bereitschaftszeitraum reihum auf eine festgelegte Gruppe von Mitarbeitern und erzeugt daraus den Plan für den gewählten Zeitraum. Das Ergebnis ist ein Vorschlag: Jeder einzelne Dienst lässt sich danach von Hand tauschen, bevor der Plan freigegeben wird.

Wie erfahren die Mitarbeiter von ihrem Dienst?

Über die Mitarbeiter-App, in der die eigene Bereitschaft neben der Einteilung steht, und über eine Erinnerung vor Dienstbeginn. Zusätzlich lässt sich der Plan als Aushang drucken, weil er in vielen Betrieben zusätzlich im Sozialraum hängt.

Rechnet hpo Bau die Bereitschaftsvergütung aus?

hpo Bau hinterlegt die Sätze und bewertet die geplanten Dienste damit, sodass die Beträge mit den übrigen Stunden an die Lohnabrechnung gehen. Die Abrechnung selbst erstellt weiterhin Ihr Lohnprogramm – hpo Bau liefert die Grundlage dafür.

Zählt Bereitschaft als Arbeitszeit?

Das hängt von der Form ab. Bereitschaftsdienst mit Anwesenheitspflicht im Betrieb gilt in voller Länge als Arbeitszeit, Rufbereitschaft dagegen grundsätzlich als Ruhezeit – der tatsächliche Einsatz während der Rufbereitschaft ist wieder Arbeitszeit. Welche Form bei Ihnen vorliegt, ergibt sich aus Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung; hpo Bau bildet ab, was Sie festgelegt haben.

Gehört die Bereitschaftsplanung zu einem der Pakete?

Sie ist Teil der Planung und damit im Paket Komplett enthalten – eine eigene Position in der Preisübersicht gibt es dafür nicht. Im Paket Zeit ist die Planung nicht enthalten.

Zeigen Sie uns Ihren aktuellen Bereitschaftsplan.

In der Demo legen wir Ihren Turnus einmal an und erzeugen daraus den Plan für ein halbes Jahr. Danach sehen Sie, wie er als Aushang aussieht und was in der App beim Mitarbeiter ankommt.

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