Bei Regen wird nicht eingebaut. Belegen muss man es trotzdem.
Im Straßenbau hängt der Arbeitstag am Wetter, die Kolonne steht nicht auf einer Hausnummer, und gearbeitet wird dann, wenn die Sperrung liegt – nachts, am Wochenende, im Zeitfenster. hpo Bau erfasst diese Tage so, wie sie stattfinden: mit Standort am Beleg, amtlichen Wetterdaten am Bautag und Stunden, die den Zuschlag später belegen.
Der Tag, an dem nicht gearbeitet wurde, ist der teuerste.
Und ausgerechnet der ist hinterher am schlechtesten belegt.

Witterung ist im Straßenbau kein Nebenthema, sondern ein Abrechnungsgrund.
Einbau hat Grenzen: bei Nässe, bei Frost, bei zu niedriger Temperatur wird nicht eingebaut. Die Kolonne war trotzdem da, die Maschinen standen bereit, der Tag ist verloren. Wer daraus eine Behinderungsanzeige oder einen Bauzeitennachtrag machen will, braucht eine belastbare Angabe – und zwar für den Ort der Maßnahme, nicht für den Firmensitz vierzig Kilometer weiter.
Steht die Wetterlage erst Wochen später zur Debatte, wird aus einer Tatsache eine Behauptung. Genau an dieser Stelle setzt das Bautagebuch an: Es holt Wetter und Temperaturen automatisch vom Deutschen Wetterdienst, bezogen auf den Projektort, und hängt sie an den jeweiligen Bautag.
Wie das Bautagebuch entstehtDer Bautag wird so festgehalten, wie er gelaufen ist.
Sechs Punkte, an denen sich der Straßenbau vom übrigen Baugeschehen unterscheidet.
Amtliche Wetterdaten am Bautag
- Wetter und Temperaturen vom Deutschen Wetterdienst
- Bezogen auf den Projektort, nicht auf den Firmensitz
- Automatisch zum jeweiligen Bautag hinterlegt
- Belastbare Grundlage bei Behinderungsanzeigen
Streckenbaustelle statt Hausnummer
- Standort und Adresse werden zur Buchung mitgeführt
- Nachvollziehbar, wo die Kolonne tatsächlich stand
- Mehrere Nachweise am Tag, je Abschnitt getrennt
- Erfassen läuft auch ohne Mobilfunknetz weiter
Nachts, am Wochenende, im Zeitfenster
- Arbeitszeit- und Pausenmodelle liegen als Katalog vor
- Kommen und Gehen mit laufender Tagesstundenanzeige
- Feiertagskalender je Bundesland hinterlegt
- Stundenkonto mit Monatsabschluss und Jahresübernahme
Bericht über den ganzen Abschnitt
- Tagesbericht entsteht aus den Arbeitsnachweisen des Tages
- Zeitraumweise Ausgabe für ganze Bauabschnitte
- Freigabe friert den Bericht ein, Ausgabe als PDF
- Berichtsvorlage im eigenen Layout austauschbar
Fremdfirmen und Beteiligte
- Fremdfirmen mit Anwesenheit erfassen
- Besucher, Abnahmen und Vorkommnisse festhalten
- Behinderungen dokumentieren, solange sie frisch sind
- Fotos aus der App hängen am Vorgang
Maschinen und Kolonne im Blick
- Fertiger, Walzen und Fräsen mit Betriebsstunden führen
- Wartung nach Datum, Kilometern oder Betriebsstunden
- Mitarbeiter und Maschinen im selben Zeitstrahl einteilen
- Kapazitätsvorschau über die kommenden Wochen
Vom Einbautag zum abgeschlossenen Bericht.
Vier Schritte, von denen drei auf der Strecke passieren.
Kolonne wird eingeteilt
Personal und Maschinen stehen zusammen im Zeitstrahl. Nach der Freigabe sieht der Mitarbeiter in der App, auf welchem Abschnitt er eingeteilt ist.
Der Tag wird erfasst
Stunden, Maschinenzeiten und Lieferscheine landen im Arbeitsnachweis – mit Standort am Beleg, auch ohne Empfang.
Vorkommnisse kommen dazu
Behinderungen, Fremdfirmen und Besonderheiten trägt die Bauleitung nach. Wetter und Temperaturen stehen bereits im Bericht.
Freigabe schließt ab
Mit der Freigabe ist der Bautag festgeschrieben. Für Bauherr und Auftraggeber lässt er sich einzeln oder für den ganzen Abschnitt als PDF ausgeben.
Was Straßenbaubetriebe vorher wissen wollen.
Fehlt Ihre Frage? Schreiben Sie uns kurz, wir antworten direkt.
Woher kommen die Wetterdaten genau?
Vom Deutschen Wetterdienst, bezogen auf den Ort des Projekts. Sie müssen nichts nachschlagen und nichts eintragen – die Werte hängen automatisch am jeweiligen Bautag und bleiben nach der Freigabe unverändert.
Wie erfassen wir eine Baustelle ohne Adresse?
Über den Standort: Er wird zum Zeitpunkt der Buchung mitgeführt und am Beleg abgelegt. Der Abschnitt selbst wird als Projekt oder Teilprojekt geführt, sodass sich Stunden je Los und Zeitraum auswerten lassen.
Rechnet hpo Bau Einbaumengen und Tonnage ab?
Nein. hpo Bau erfasst Stunden, Geräteeinsatz, Material und Belege je Vorgang. Massen und Aufmaß bleiben in Ihrem Kalkulations- oder Abrechnungsprogramm; die Leistungsdaten dafür liefert hpo Bau als PDF-Bericht oder CSV-Export.
Bildet die Software Nacht- und Wochenendzuschläge ab?
hpo Bau erfasst die Zeiten und führt sie im Stundenkonto, mit Arbeitszeit- und Pausenmodellen aus einem Katalog. Die Bewertung dieser Stunden – also welcher Zuschlag daraus wird – entsteht in Ihrem Lohnprogramm, an das die geprüften Daten übergeben werden.
Können mehrere Kolonnen am selben Tag getrennt erfassen?
Ja, beliebig viele Nachweise je Tag – getrennt nach Abschnitt, Tätigkeit oder Auftraggeber. Die Auswertung fasst sie nach Projekt und Zeitraum wieder zusammen.
Welches Paket brauchen wir dafür?
Das Bautagebuch mit den Wetterdaten gehört zum Paket Komplett, zusammen mit Planung, Fuhrpark und Spesen. Reine Stundenerfassung deckt das Paket Zeit ab. Beide stehen in der Preisübersicht.
Weitere Themen.
Sie hängen im Alltag zusammen – hier stehen sie einzeln erklärt. Alle Branchen im Überblick
Sehen Sie es an einem verregneten Bautag.
Nennen Sie uns eine Maßnahme aus Ihrem Betrieb und einen Tag, an dem nicht eingebaut werden konnte – in der Demo zeigen wir, wie dieser Tag im Bautagebuch aussieht und was davon beim Auftraggeber ankommt.
