Was auf dem Hof ankommt, muss Wochen später noch nachweisbar sein.
Im Recycling- und Entsorgungsbetrieb wird angenommen und abgegeben, oft am selben Tag, mit unterschiedlichen Preisen je Fraktion und wechselnden Anlieferern. Kommt drei Wochen später eine Reklamation, zählt nicht die Erinnerung, sondern was am Vorgang hängt. hpo Smart Scale führt jede Wägung prüffest – mit Alibi-Nummer, Zeitpunkt, Kamerabild und Änderungsprotokoll.
Die Rückfrage kommt immer später als der LKW.
Und dann zählt nicht, was man weiß, sondern was man belegen kann.

Ein Vorgang von vor drei Wochen, und plötzlich hängt eine Rechnung daran.
Ein Anlieferer bestreitet die berechnete Menge. Eine Fraktion war angeblich anders deklariert, als sie ankam. Ein Kunde meldet, die Abgabe sei nicht vollständig gewesen. Alles Fälle, in denen es auf einen einzelnen Wiegevorgang ankommt, der drei Wochen zurückliegt – und in denen der Gesprächsverlauf davon abhängt, was Sie in Sekunden auf den Tisch legen können.
Hängen Kennzeichen, Zeitpunkt, Fraktion und Bild an der Wägung, ist das eine Frage der Suche. Hängen sie nicht daran, ist es eine Frage des Verhandlungsgeschicks.
Wie dokumentiert wird„Früher bedeutete ein Problem an der Waage: hinfahren, anschauen, lösen. Heute können wir vieles direkt aus dem Büro prüfen.“
Jede Wägung ein vollständiger Vorgang.
Sechs Punkte, an denen sich Annahme und Aufbereitung vom reinen Verkauf unterscheiden.
Annahme und Abgabe
- Erst- und Zweitverwiegung mit automatischem Netto
- Tara-Verwaltung mit Gültigkeitsdauer
- Eingang und Ausgang am selben Standort abbildbar
- Gewichtsgrenzen fangen unplausible Werte ab
Fraktionen und Bestand
- Bestand je Material und Lagerplatz, automatisch fortgeschrieben
- Hallen, Boxen, Silos und Container mit Kapazität
- Wertmäßige Führung und geführte Inventur
- Bestandsdashboard und Alarm bei Grenzwerten
Bild zu jeder Wägung
- Bilddokumentation je Wägung, mehrere Kameras möglich
- Ladung, Fahrzeug und Kennzeichen im Bild
- Automatisch am Vorgang abgelegt, kein Bilderarchiv nötig
- Kennzeichenerkennung ordnet Fahrzeuge automatisch zu
Prüffest und nachvollziehbar
- Alibi-Nummer und Wiegezeitpunkt mitgeführt
- Änderungsprotokoll über jeden Eingriff
- Papierkorb-Prinzip statt endgültigem Löschen
- Nachvollziehbar, wer wann was geändert hat
Wiederfinden in Sekunden
- Suche nach Fahrzeug, Kunde, Material und Zeitraum
- Bild und Beleg am selben Vorgang
- Ausgabe als PDF für den Schriftverkehr
- Auch Monate später auffindbar
Abrechnung je Fraktion
- Kundenpreislisten je Material, Zuschläge und Skonto
- Sammelrechnung aus den Wiegescheinen auf Knopfdruck
- E-Rechnung nach EN 16931, Versand per E-Mail
- Offene Posten und mehrstufiges Mahnwesen
Von der Anlieferung bis zur belegten Rückfrage.
Vier Schritte – der vierte findet oft erst Wochen später statt.
Anlieferung erfassen
Das Fahrzeug wird über Kennzeichen oder am Terminal erkannt. Anlieferer, Fraktion und Auftrag werden zugeordnet, das Kamerabild läuft mit.
Netto und Bestand
Aus Erst- und Zweitverwiegung ergibt sich das Netto. Der Bestand der Fraktion ist im selben Moment fortgeschrieben.
Beleg und Abrechnung
Der Wiegeschein wird gedruckt oder per E-Mail versendet. Der Rechnungslauf fasst die Vorgänge je Kunde zur Sammelrechnung zusammen.
Rückfrage beantworten
Kommt später eine Reklamation, findet die Suche den Vorgang über Fahrzeug, Kunde, Material oder Zeitraum – mit Bild, Zeitpunkt und Änderungsprotokoll.
Was Entsorgungsbetriebe vorher wissen wollen.
Fehlt Ihre Frage? Schreiben Sie uns kurz, wir antworten direkt.
Bildet hpo Smart Scale Entsorgungsnachweise und das eANV ab?
Nein. Das elektronische Abfallnachweisverfahren und die Begleitscheinabwicklung laufen weiter über Ihr dafür vorgesehenes System. hpo Smart Scale deckt die Verwiegung, die Dokumentation und die Abrechnung daraus ab – welche Daten Sie daraus für Ihr Nachweisverfahren brauchen, klären wir vorab.
Lassen sich unterschiedliche Preise je Fraktion abbilden?
Ja, über Kundenpreislisten je Material, ergänzt um Zuschläge und Skonto. Ob eine Fraktion Erlös oder Annahmegebühr ist, bildet die Preisstruktur ab.
Können mehrere Standorte in einem System laufen?
Ja. Mehrere Waagen, Terminals und Standorte laufen in einer einzigen Installation – auf eigenem Server oder zentral aus der Cloud.
Wie lange werden die Bilder aufbewahrt?
Das legen Sie fest. Sinnvoll ist ein Zeitraum, der zu Ihren Reklamations- und Aufbewahrungsfristen passt. Welche Hinweispflichten für Ihren Betrieb gelten, gehört in die Hand Ihres Datenschutzbeauftragten – die technische Seite richten wir danach ein.
Kann eine Wägung nachträglich geändert werden?
Änderungen sind möglich, aber nie stillschweigend: Das Änderungsprotokoll hält jeden Eingriff fest, und gelöscht wird nach dem Papierkorb-Prinzip. Alibi-Nummer und Wiegezeitpunkt bleiben unverändert mitgeführt.
Was kostet das?
Das hängt von der Zahl der Standorte und den genutzten Modulen ab. Mehrere Höfe laufen in einer einzigen Installation, lizenziert wird trotzdem nur, was im Einsatz ist. Das Angebot erstellt Ihr Waagenpartner – hpo Smart Scale wird über Waagenhersteller und Waagenhändler vertrieben. Wie das abläuft, und was zu tun ist, wenn Sie noch keinen haben.
Weitere Branchen und Themen.
Sie hängen im Alltag zusammen – hier stehen sie einzeln erklärt. Alle Branchen im Überblick
Erzählen Sie uns von einem strittigen Vorgang.
Schildern Sie uns einen Fall, der bei Ihnen für Diskussionen gesorgt hat – wir zeigen in der Demo, was davon im System nachvollziehbar wäre und wie schnell er sich wiederfinden lässt.
